Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um
Automatic Email Processor. Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu den Programmfunktionen
finden Sie in der Online-Hilfe.
Verschlüsselte E-Mails können nicht entschlüsselt werden - was tun, wenn das Zertifikat mit dem privaten Schlüssel fehlt?
Betroffene Meldungen im Fehlerprotokoll:
- "Die verschlüsselte Nachricht kann nicht entschlüsselt werden. Das entsprechende Zertifikat mit dem privaten Schlüssel wurde nicht gefunden."
- "Im persönlichen Windows-Zertifikatsspeicher des angemeldeten Benutzers wurde kein passender privater Schlüssel zum Entschlüsseln gefunden."
Ursache: Zum Entschlüsseln von S/MIME-verschlüsselten E-Mails benötigt
Automatic Email Processor Ihr persönliches Zertifikat einschließlich des privaten Schlüssels. Es muss im
Windows-Zertifikatsspeicher "Eigene Zertifikate" des Benutzerkontos liegen, unter dem die Verarbeitung läuft.
Die häufigste Ursache für die Meldung: Das Zertifikat wurde ohne den privaten Schlüssel übertragen (z. B. als
.cer-Datei exportiert), oder es wurde unter einem anderen Windows-Benutzerkonto importiert.
So richten Sie das Zertifikat korrekt ein:
- Exportieren Sie das Zertifikat auf dem Computer, auf dem es bereits funktioniert
(z. B. dort, wo Sie verschlüsselte E-Mails in Ihrem E-Mail-Programm lesen können): Windows-Taste + R,
certmgr.msc eingeben, unter "Eigene Zertifikate > Zertifikate" das Zertifikat mit der rechten
Maustaste anklicken, dann "Alle Aufgaben > Exportieren...".
- Wählen Sie im Export-Assistenten die Option "Ja, privaten Schlüssel
exportieren" und speichern Sie die Datei im PFX-Format mit einem Kennwort. Ist die Option
ausgegraut, wurde das Zertifikat ursprünglich ohne exportierbaren privaten Schlüssel installiert; fordern
Sie in diesem Fall die PFX-Datei bei der Zertifikat-Ausgabestelle bzw. Ihrer IT an.
- Importieren Sie die PFX-Datei auf dem Computer, auf dem Automatic Email Processor
läuft, per Doppelklick: Speicherort "Aktueller Benutzer", Kennwort eingeben, Zertifikatspeicher
"Eigene Zertifikate" (bzw. automatisch auswählen lassen).
- Läuft die Verarbeitung als Windows-Dienst: Führen Sie den Import
unter dem Windows-Benutzerkonto aus, unter dem der Dienst ausgeführt wird - der Zertifikatsspeicher gilt
je Benutzerkonto.
- Verarbeiten Sie die betroffenen E-Mails anschließend erneut, z. B. über "Verarbeitung nachholen...".
Hinweis: Eine .cer-Datei enthält nur den öffentlichen Teil des Zertifikats und genügt zum Entschlüsseln nicht -
es muss eine PFX-Datei einschließlich des privaten Schlüssels sein.