Automatic Email Processor - E-Mails automatisiert verarbeiten
Die Komplettlösung zum automatisierten Speichern und Drucken von E-Mails und E-Mail-Anlagen aus IMAP-, POP3- und Microsoft 365-Konten

Automatic Email Processor - Häufige Fragen (FAQ)

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Automatic Email Processor. Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu den Programmfunktionen finden Sie in der Online-Hilfe.

Verschlüsselte E-Mails können nicht entschlüsselt werden - was tun, wenn das Zertifikat mit dem privaten Schlüssel fehlt?

Betroffene Meldungen im Fehlerprotokoll:

  • "Die verschlüsselte Nachricht kann nicht entschlüsselt werden. Das entsprechende Zertifikat mit dem privaten Schlüssel wurde nicht gefunden."
  • "Im persönlichen Windows-Zertifikatsspeicher des angemeldeten Benutzers wurde kein passender privater Schlüssel zum Entschlüsseln gefunden."

Ursache: Zum Entschlüsseln von S/MIME-verschlüsselten E-Mails benötigt Automatic Email Processor Ihr persönliches Zertifikat einschließlich des privaten Schlüssels. Es muss im Windows-Zertifikatsspeicher "Eigene Zertifikate" des Benutzerkontos liegen, unter dem die Verarbeitung läuft. Die häufigste Ursache für die Meldung: Das Zertifikat wurde ohne den privaten Schlüssel übertragen (z. B. als .cer-Datei exportiert), oder es wurde unter einem anderen Windows-Benutzerkonto importiert.

So richten Sie das Zertifikat korrekt ein:

  1. Exportieren Sie das Zertifikat auf dem Computer, auf dem es bereits funktioniert (z. B. dort, wo Sie verschlüsselte E-Mails in Ihrem E-Mail-Programm lesen können): Windows-Taste + R, certmgr.msc eingeben, unter "Eigene Zertifikate > Zertifikate" das Zertifikat mit der rechten Maustaste anklicken, dann "Alle Aufgaben > Exportieren...".
  2. Wählen Sie im Export-Assistenten die Option "Ja, privaten Schlüssel exportieren" und speichern Sie die Datei im PFX-Format mit einem Kennwort. Ist die Option ausgegraut, wurde das Zertifikat ursprünglich ohne exportierbaren privaten Schlüssel installiert; fordern Sie in diesem Fall die PFX-Datei bei der Zertifikat-Ausgabestelle bzw. Ihrer IT an.
  3. Importieren Sie die PFX-Datei auf dem Computer, auf dem Automatic Email Processor läuft, per Doppelklick: Speicherort "Aktueller Benutzer", Kennwort eingeben, Zertifikatspeicher "Eigene Zertifikate" (bzw. automatisch auswählen lassen).
  4. Läuft die Verarbeitung als Windows-Dienst: Führen Sie den Import unter dem Windows-Benutzerkonto aus, unter dem der Dienst ausgeführt wird - der Zertifikatsspeicher gilt je Benutzerkonto.
  5. Verarbeiten Sie die betroffenen E-Mails anschließend erneut, z. B. über "Verarbeitung nachholen...".

Hinweis: Eine .cer-Datei enthält nur den öffentlichen Teil des Zertifikats und genügt zum Entschlüsseln nicht - es muss eine PFX-Datei einschließlich des privaten Schlüssels sein.