30. September 2026
Version 4.11.1 - Verarbeitung auf Terminalservern mit mehreren Benutzern
- Behoben: Auf einem Terminalserver verarbeitete nur das Benutzerkonto, dessen Programm zuerst
gestartet wurde. Bei allen weiteren Benutzern blieb die Verarbeitung ohne Hinweis aus, die
Statusleiste meldete fälschlich eine Verarbeitung durch den Windows-Dienst, und das Nachholen wartete
ohne Ende.
- Behoben: Wurde der Windows-Dienst gestartet, während das Programmfenster desselben Benutzers
noch selbst verarbeitete, etwa direkt nach dem Umschalten auf "Externer Prozessor", beendete sich der
Dienst und startete nicht wieder.
- Verbessert: Überwachen zwei Windows-Benutzer auf demselben Rechner denselben Postfachordner,
etwa nach einem Konto-Umzug oder mit einer zentralen Profildatei, verarbeitet ihn nur einer von
beiden. Beim anderen erscheint der Ordner im Reiter "Nicht erreichbare E-Mail-Ordner" mit
einem Hinweis.
- Verbessert: Läuft für das angemeldete Windows-Benutzerkonto kein Prozessor, etwa weil der
Windows-Dienst unter einem anderen Konto angemeldet ist, weist das Nachhol-Fenster jetzt darauf hin,
statt ohne Ende zu warten.
- Verbessert: Verarbeitet bereits eine andere Sitzung desselben Windows-Benutzers, nennt die
Statusleiste das jetzt. Bisher stand dort auch in diesem Fall "Verarbeitung durch den
Windows-Dienst".
- Verbessert: Filterwerte, die <UND> und <ODER> kombinieren, lassen sich mit "In
separate Kriterien aufteilen..." jetzt in Zeilen zerlegen. Je <UND>-Teil entsteht eine
Zeile, die <ODER>-Alternativen bleiben in ihrer Zeile, und das Programm liest die Zeilen genauso
wie den ursprünglichen Wert.
28. September 2026
Version 4.11.0 - Beispielnachricht aus dem Log in Profile übernehmen, automatische PDF-Ausrichtung, Hinweis bei fehlendem Kontopasswort
- Neu: "Als Beispielnachricht speichern und hinzufügen" gibt es jetzt auch für Log-Einträge ohne
Profil, etwa auf der Registerkarte "Kein Treffer". Die Zielprofile werden in einem Dialog mit
Suchfeld gewählt; bei genau einem Profil öffnet sich anschließend dessen Seite "Beispielnachrichten".
- Neu: Beim Speichern einer E-Mail als PDF-Datei und in der Aufgabe "Nachricht drucken" lässt sich die
Ausrichtung auf "Automatisch (nach Bildbreite)" stellen. Das Programm wählt dann das Querformat,
wenn das größte zu breite Bild der Nachricht breiter als hoch ist und im Hochformat deutlich verkleinert
werden müsste. Die Auswahl steht auch im Log-Kontextmenü "Als PDF-Datei speichern" zur Verfügung.
- Behoben: Die Tageszahl "(+x)" in den Log-Registerkarten wurde bei mehrtägiger Laufzeit des
Programms nicht zurückgesetzt und zeigte die Summe seit dem letzten Neuladen statt der heutigen
Einträge.
- Verbessert: Fehlt bei einem IMAP- oder POP3-Konto das Passwort, zeigt das Hauptfenster jetzt
den roten Hinweis "E-Mail-Konten unvollständig konfiguriert", und das Fehlerprotokoll nennt das
übersprungene Konto samt fehlender Angabe. Bisher wurde ein solches Konto ohne Meldung
übersprungen, sodass die Verarbeitung scheinbar grundlos stillstand.
- Verbessert: Der Konto-Dialog verlangt beim Speichern eines IMAP- oder POP3-Kontos jetzt ein
Passwort. Bisher ließ sich das Konto ohne Passwort speichern und blieb dann wirkungslos.
- Verbessert: Im Fehlerbericht werden Hinweise zum Posteingang eines Kontos nicht mehr
vorzeitig abgeschnitten.
- Geändert: Das Diagnoseprotokoll vermerkt das Leeren des Papierkorbs nur noch, wenn
tatsächlich abgelaufene Nachrichten endgültig gelöscht werden. Bisher stand die Zeile in
jedem Prüfzyklus.
- Behoben: Bei Filterwerten, die <UND> und <ODER> kombinieren, zeigte der Bereich
"So liest das Programm diesen Filter" eine andere Lesart als die tatsächliche Auswertung.
- Verbessert: Der Filter-Editor zeigt bei einem Wert mit <UND> und <ODER> an, wie das
Programm den Wert liest, und fragt beim Übernehmen nach, wenn ein Kriterium beide Trenner neu
kombiniert. Diese Nachfrage und die Warnungen zu ODER-Gruppen beim Speichern eines Profils
lassen sich mit "Nicht mehr nachfragen" abschalten und in den Optionen unter "Anwendungsmeldungen"
wieder einschalten.
- Behoben: Ein aus den Profileinstellungen oder den Optionen geöffneter Dialog (zum Beispiel
"Filterkriterium bearbeiten") konnte hinter das aufrufende Fenster geraten, das währenddessen
bedienbar blieb.
- Verbessert: Wird ein Microsoft-Postfach als IMAP- oder POP3-Konto eingerichtet, weisen der
Konto-Dialog und der Verbindungstest jetzt darauf hin, dass Microsoft keine Anmeldung mit Passwort
mehr annimmt und der Kontotyp "Microsoft 365" zu verwenden ist. Bisher gab es diesen Hinweis
nur bei Outlook.com- und Hotmail-Adressen, nicht bei eigenen Domains.
- Verbessert: Konnte die Nachholverarbeitung keinen überwachten Ordner abfragen, etwa weil ein
Profil nach einem Wechsel des Kontotyps keinen gültigen Ordner mehr überwacht, nennt das
Abschlussfenster jetzt das betroffene Profil und verweist auf dessen Seite "Überwachte
Ordner". Bisher erschien in diesem Fall nur der allgemeine Hinweis, dass keine Nachrichten
gefunden wurden.
24. September 2026
Version 4.10.1 - Speichern von Nachrichten mit Zeilenumbruch im Betreff, verdeckten Empfängern oder leeren Anhängen
- Behoben: Eine E-Mail mit einem Zeilenumbruch im Betreff ließ sich nicht als MSG-Datei
speichern (Meldung "Invalid character (0x0D)"). Der Betreff wird jetzt bereinigt.
- Behoben: Eine E-Mail an eine verdeckte Empfängerliste ("undisclosed-recipients") ließ sich
nicht als MSG-Datei speichern (Meldung "Ungültige Empfänger-E-Mail-Adresse"). Beim Speichern
einer Kopie werden solche Empfängerangaben jetzt akzeptiert.
- Geändert: Ein leerer Anhang (0 Byte) gilt beim Speichern und Drucken der Anhänge nicht
mehr als Fehler, sondern wird im Protokoll als übersprungen vermerkt; beim Weiterleiten wird
er weggelassen und zählt nicht als verbleibender Anhang, und die Aufgabe "In Datenbank speichern"
legt ihn nicht mehr als primären Anhang ab. Bisher brach die Verarbeitung der Nachricht an dieser
Stelle ab, und die weiteren Aufgaben des Profils wurden nicht ausgeführt.
- Behoben: In bestimmten Fällen trug eine als EML- oder MSG-Datei gespeicherte E-Mail das
Speicherdatum statt des ursprünglichen Sendedatums, etwa bei sehr großen Microsoft-365-Nachrichten
und in den Dateispalten der Aufgabe "In Datenbank speichern". Das ist behoben.
21. September 2026
Version 4.10.0 - Datumsformate, Übernahme aus anderen Profilen und geordnete Filtereigenschaften
- Neu: Das Platzhalter-Menü bietet unter jedem Datum den Punkt "Formate". Damit
lassen sich fertige Datumsformate wie "yyyy-MM-dd HH-mm-ss" oder "yyyy-MM-dd" mit einem Klick
einfügen. Unter "Verwalten..." lassen sich eigene Formate anlegen, zum Beispiel "dd.MM.yyyy";
sie erscheinen anschließend an erster Stelle, bei jedem Datum und in jedem Profil.
- Neu: "Aus Profil übernehmen" im Platzhalter-Menü der Felder "Verzeichnis" und
"Dateiname" der Aufgaben "Anhänge speichern", "E-Mail speichern" und "Herunterladen"
übernimmt den Wert aus einer Aufgabe eines anderen Profils. Das Untermenü "Zuletzt verwendet"
nennt die letzten zehn Quellen, "Alle Profile" alle Profile mit passenden Aufgaben; der
jeweilige Wert wird als Hinweis eingeblendet. Bei vielen Profilen öffnet "Suchen..." am
Anfang von "Alle Profile" ein Suchfenster, das beim Tippen nach Profilname, Aufgabe und Wert
filtert.
- Neu: Auf der Seite "Nachrichtenfilter" hängt "Importieren..." die Kriterien eines
anderen Profils an die Liste an. Der Dialog bietet ein Suchfeld, alle Profile mit Filter samt Kurzfassung
der Kriterien und die drei zuletzt verwendeten Profile in einer eigenen Gruppe ganz oben.
- Neu: Läuft die Lizenz in den nächsten 30 Tagen ab, erscheint im Hauptfenster ein
Hinweisbalken mit Link zur Verlängerung. Nach dem Ablauf weist er darauf hin, dass das
Programm nur noch wenige Tage arbeitet. Bisher stand das Ablaufdatum nur in der Titelleiste.
- Neu: Warnung, wenn ein Profil seit mehr als x Tagen keine E-Mail regulär verarbeitet hat.
Ändert ein Lieferant den Betreff oder den Anhangsnamen seiner monatlichen Rechnung, greifen die
Filterkriterien nicht mehr, und die Rechnungen bleiben unbemerkt liegen. Überfällige Profile tragen
jetzt ein Warnsymbol in der Spalte "Letzte Anwendung" und werden in einem Hinweisbalken unter der
Profilliste genannt; ein Klick darauf öffnet eine Übersicht mit Tagen, Frist und letzter Verarbeitung
je Profil, aus der sich Profile öffnen oder die Warnung für markierte Profile abschalten lässt. Die
Frist (Vorgabe 45 Tage) steht in den
Optionen unter "Verarbeitung", dort lässt sich zusätzlich eine E-Mail an
Empfänger einschalten, die die letzte Verarbeitung und die Zahl der seither ohne Treffer
eingegangenen Nachrichten nennt. Je Profil lässt sich unter "Allgemein" eine eigene Frist wählen
oder die Warnung abschalten und unter "Benachrichtigungen" eine E-Mail mit eigenen Empfängern
einschalten. Nachgeholte Nachrichten zählen mit ihrem Eingangsdatum, so verschwindet die Warnung nach
einer Filterkorrektur durch Nachholen. Die Spalte "Letzte Anwendung" heißt jetzt "Letzte Anwendung
(regulär)" und zeigt nur noch regulär verarbeitete Nachrichten; neben "Profil aktiv" steht, seit wann
das Profil aktiv ist.
- Verbessert: Die Eigenschaftenliste im Kriterien-Editor ist jetzt nach Gruppen
geordnet (Absender und Empfänger, Inhalt, Anhänge, Status, Signatur und Verschlüsselung,
weitere Eigenschaften), statt alle 25 Eigenschaften in einer ungeordneten Liste zu zeigen.
- Verbessert: Beim Duplizieren eines Profils entsteht das Duplikat deaktiviert.
Bisher war es sofort aktiv und verarbeitete dieselben E-Mails möglicherweise ein zweites Mal, bevor es
angepasst werden konnte.
- Verbessert: Im Dialog "Farbe auswählen" lässt sich der Farbwert jetzt direkt als
Hex-Code eingeben, zum Beispiel #624118.
- Geändert: Die Benachrichtigung "Kein Profil-Treffer" ist von den Profileinstellungen in die
Optionen umgezogen (Verarbeitung, Abschnitt "Störungsmeldung / Sonstige Meldungen"). Sie wird
jetzt einmal je E-Mail versendet, die keinem Profil zugeordnet werden konnte, und nennt den Grund aus dem
Reiter "Kein Treffer". Bisher sendete jedes Profil mit gesetztem Haken eine eigene Nachricht, auch wenn
ein anderes Profil die E-Mail verarbeitet hatte. Vorhandene Einstellungen und Empfänger aus den Profilen
werden beim ersten Start übernommen; ein eigener Benachrichtigungstext entfällt für diese Meldung.
- Verbessert: Die Empfängerfelder der Störungsmeldung und der Meldung bei fehlendem
Profil-Treffer bieten über die Schaltfläche rechts neben dem Feld die zuletzt verwendeten
Adressen an, wie die Benachrichtigungen in den Profileinstellungen.
- Behoben: Nach "Nachricht als neu verarbeiten" konnte eine E-Mail mit noch offener
verzögerter Verarbeitung im Reiter "Verzögerte Verarbeitungen" doppelt erscheinen. Das
ist behoben; bereits vorhandene doppelte Einträge werden beim nächsten Programmstart bereinigt.
- Behoben: Verzögerte Verarbeitungen, deren Wartezeit länger war als die Aufbewahrungsfrist
des Protokolls, gingen bei der Bereinigung des Protokolls verloren und wurden nie ausgeführt.
Betroffen waren zum Beispiel Verzögerungen von drei Monaten bei der Standardfrist von 90 Tagen.
- Behoben: Änderte sich während der Laufzeit der Netzwerkpfad hinter einem verbundenen
Netzlaufwerk, verwendete das Programm beim Speichern bis zum Neustart den alten Pfad.
Betroffen sind zum Beispiel Laufwerke, die NetDrive bereitstellt und bei jedem Verbinden unter
einem neuen Namen anmeldet. Das ist behoben.
18. September 2026
Version 4.9.0 - Filter in Klartext, Vorschau mit Begründung und aussagekräftigere Fehlerberichte
- Neu: Unter der Kriterienliste erklärt ein aufklappbarer Bereich in Worten, wie das
Programm den Filter liest, zum Beispiel "Der Filter trifft zu, sobald alle Bedingungen
einer der folgenden Gruppen erfüllt sind: Gruppe 1 ... ODER Gruppe 2 ...". Die
Zeilenfarben der Liste zeigen jetzt dieselben Gruppen: Zeilen einer UND-Gruppe teilen sich
eine Farbe, ein ODER beginnt eine neue Gruppe. Bisher wechselte die Farbe bei UND, was die
Wirkung eines ODER schwer erkennbar machte.
- Neu: Die Filtervorschau begründet ihr Ergebnis. Bei einem Treffer nennt sie
die erfüllte Gruppe, sonst je Gruppe die Zeilen, die nicht zutreffen, mit Zeilennummer und
Kriterium. Damit lässt sich ohne Unterstützung nachvollziehen, warum ein Profil eine
Beispielnachricht nicht verarbeitet.
- Verbessert: Der Fehlerbericht enthält jetzt einen Auszug der Diagnoseprotokolle
der letzten 48 Stunden (Programmoberfläche und Dienst). Anmelde- und
Verbindungsprobleme, etwa der Ablauf einer Microsoft-Anmeldung, lassen sich damit
ohne Support-Sicherung nachvollziehen.
- Verbessert: Schlägt die Anmeldung eines Kontos seit mehr als zwei Stunden
ununterbrochen fehl, erscheint im Fehlerprotokoll eine eigene Meldung mit
Handlungsempfehlung. Die Störungsmeldung nennt außerdem die Konten, die
derzeit nicht abgerufen werden können, mit Dauer und letzter Fehlermeldung.
- Verbessert: Die Warnung bei mehrfachen Treffern in einer Nachschlagetabelle
nennt jetzt die betroffene E-Mail und die gefundenen Werte, damit sich
doppelte oder sich überschneidende Einträge in der Tabelle finden lassen.
- Verbessert: Beim Speichern eines Microsoft-365-Kontos ohne Anmeldung bietet
der Hinweisdialog jetzt "Jetzt anmelden" an und startet die Anmeldung
direkt, statt nur "Trotzdem speichern" und "Abbrechen" anzubieten.
- Verbessert: Die automatische Wiederholung bei einem Bearbeitungskonflikt in
Microsoft 365 gilt jetzt für alle Änderungen an
Nachrichten, etwa Kategorien, Gelesen-Status, Verschieben und Kopieren.
- Verbessert: Der Filter-Editor weist darauf hin, dass "Anhangsname" mit
einem verneinten Operator für alle Anhänge der E-Mail gilt und ein
einziger passender Anhang die ganze E-Mail ausschließt. Wer nur einzelne Dateien
übergehen möchte, nutzt den Anlagenfilter der Aufgabe.
- Verbessert: Der Hinweis auf Profile, die auf ein gelöschtes E-Mail-Konto
verweisen, markiert jetzt das erste betroffene Profil in der Liste und bietet
"Profil öffnen..." an, das den Profil-Editor direkt auf der Seite "Überwachte
Ordner" mit "Konto neu verknüpfen..." öffnet. Bei mehreren Profilen nennt der Hinweis
die Mindestzahl an Korrekturen, da eine Neuverknüpfung für alle Profile desselben
Kontos gilt.
- Behoben: Beim Speichern einer E-Mail als PDF-Datei stand in den
Dokumenteigenschaften ein temporärer Dateiname als Titel. Jetzt werden der
Betreff als Titel und der Absender als Verfasser eingetragen; bei in PDF
umgewandelten Anhängen ohne eigenen Titel der Dateiname.
17. September 2026
Version 4.8.0 - Vorab-Filter und Anlagenfilter beim Weiterleiten
- Neu: Die Aufgabe "E-Mail weiterleiten" hat einen Vorab-Filter. Die Weiterleitung
findet nur statt, wenn alle dort festgelegten Kriterien zutreffen; die übrigen
Aufgaben des Profils laufen unverändert. So lässt sich zum Beispiel nur dann
weiterleiten, wenn ein PDF-Anhang vorhanden ist, während die Anhänge in jedem Fall
gespeichert werden. Nicht erfüllte Vorab-Filter erscheinen im Protokoll als "Nicht
weitergeleitet".
- Neu: Die Anhänge einer Weiterleitung lassen sich wie bei "Anhänge speichern"
nach Dateiname, Dateityp und Dateigröße einschränken. Der bisherige
Dateiname-Filter wird automatisch übernommen. Auf Wunsch unterbleibt die
Weiterleitung, wenn nach dem Anlagenfilter kein Anhang übrig bleibt.
- Verbessert: Die Einstellungen der Aufgabe "E-Mail weiterleiten" sind jetzt auf die
Reiter "Allgemein", "Anlagen" und "Vorab-Filter" verteilt.
- Behoben: Beim Kopieren einer E-Mail in ein anderes Microsoft-365-Postfach kam es
vereinzelt zu einem "Unerwarteten Fehler", wenn Microsoft 365 die gerade angelegte Kopie
im selben Moment noch bearbeitete; dabei blieb ein leerer Entwurf im Zielpostfach
zurück. Der Vorgang wird jetzt automatisch wiederholt.
- Verbessert: Bei der Microsoft-Anmeldung im Browser wird für ein bereits
eingetragenes Konto keine Kontoauswahl mehr angezeigt. Kommt der Browser nicht zum
Programm zurück, wird der Versuch nach 10 Minuten abgebrochen, und ein erneuter Klick
meldet, dass die Anmeldung bereits läuft. Der Ablauf der Anmeldung wird im
Diagnoseprotokoll festgehalten.
- Verbessert: Der Filter-Editor warnt jetzt auch, wenn eine ODER-Gruppe nur
allgemeine Merkmale wie den Anhangsnamen prüft und kein Kriterium zu Absender,
Empfänger, Betreff oder Nachrichtentext enthält, weil eine solche Gruppe
zum Beispiel auf jede E-Mail mit PDF-Anhang zutrifft, unabhängig davon, von wem
sie stammt.
14. September 2026
Version 4.7.8 - Nachrichtentext aus unbenanntem HTML-Anhang und Filter-Warnung
- Behoben: E-Mails, deren Text der Mailserver als unbenannten HTML-Anhang
statt als Nachrichtentext liefert (beobachtet bei signierten Benachrichtigungen
in Microsoft 365), galten als E-Mails ohne Nachrichtentext und wurden
dadurch weder gedruckt noch als PDF gespeichert. Das gilt auch für die
Ergebnisvorschau mit Beispielnachrichten im MSG-Format.
- Verbessert: Der Filter-Editor warnt jetzt, wenn eine ODER-Gruppe nur aus
ausschließenden Kriterien ("enthält nicht" usw.) besteht und damit auf fast jede
E-Mail zutrifft, ein häufiger Grund für unerwartet verarbeitete E-Mails.
14. September 2026
Version 4.7.7 - Betreff-Präfix beim Weiterleiten
- Behoben: Beim Weiterleiten wurde ein eigener Betreff-Präfix nicht gesetzt,
wenn der Original-Betreff bereits mit "WG:", "Fwd:" oder einem ähnlichen
Weiterleitungskennzeichen begann. Enthält das Präfix-Feld den Platzhalter
<Subject>, wird der Betreff außerdem nicht mehr doppelt eingefügt.
11. September 2026
Version 4.7.6 - IMAP-Erkennung nach Mitternacht und verwaiste Vormerkungen
- Behoben: Bei IMAP-Konten wurden E-Mails, die kurz nach Mitternacht
eintrafen, erst um 1 bzw. 2 Uhr nachts erkannt und verarbeitet, je nach
Zeitzone. Auch die sofortige Prüfung nach einer Server-Benachrichtigung
(IMAP-IDLE) übersah diese E-Mails.
- Behoben: Eine verzögerte Verarbeitung, deren E-Mail inzwischen gelöscht
oder von Hand verschoben worden war, wurde in jedem Prüflauf erneut versucht und
erzeugte dabei jedes Mal einen Fehlereintrag. Solche Vormerkungen werden
jetzt mit dem Vermerk "Nachricht nicht mehr vorhanden" abgeschlossen.
7. September 2026
Version 4.7.5 - Verzögerte Anhangsersetzung und bessere Diagnose
- Behoben: Beim Programmstart konnte ein harmloser Sperrkonflikt beim
Sichern einer internen Statusdatei als Fehler protokolliert werden und
erschien dadurch im automatischen Fehlerbericht, obwohl nichts verloren ging.
- Behoben: Die Option "Ausführung verzögern um" beim Ersetzen extrahierter
Anhänge durch Links wurde nicht berücksichtigt, die Anhänge wurden trotz
eingestellter Verzögerung sofort ersetzt.
- Verbessert: Die Support-Sicherung enthält jetzt eine Übersicht der
fehlgeschlagenen und nicht überschriebenen Verarbeitungsschritte der letzten
30 Tage, und das Diagnoseprotokoll nennt bei fehlgeschlagenen Aufgaben
Profil, Aufgabe und Ursache. Vorgemerkte Papierkorb-Löschungen und verzögerte
Anhangsersetzungen sind ebenfalls enthalten.
- Verbessert: Ist beim Speichern die Option "Überspringen" für bereits
vorhandene Dateinamen gewählt, weist das Programm jetzt darauf hin, dass
gleichnamige Dateien dann nicht gespeichert und nur als "Nicht überschrieben"
protokolliert werden.
- Verbessert: Das Ersetzen von Anhängen durch Links ist robuster geworden:
Bei Microsoft 365 wird der Link angehängt, bevor das Original entfernt wird; fehlt
eine gespeicherte Datei, werden die übrigen Anhänge trotzdem ersetzt; die
Ergebnisvorschau und die Seite "Verzögerte Verarbeitungen" zeigen die Ersetzung
samt Verzögerung an, und beim Wiederherstellen ausgelagerter Anhänge bei
Microsoft 365 werden jetzt auch Dateien über 3 MB unterstützt.
5. September 2026
Version 4.7.4 - Hinweis bei wiederholten Verbindungsabbrüchen
- Verbessert: Bricht die Verbindung zu einem E-Mail-Konto wiederholt
während der Prüfung ab, zeigt das Programm jetzt einen dauerhaften Hinweis
mit den wahrscheinlichen Ursachen an (z.B. instabile Internetverbindung,
Sicherheitssoftware mit E-Mail-Prüfung, überlasteter Mail-Server) - inklusive
Verweis auf weitere Tipps in den FAQ.
- Verbessert: Neue Server-Voreinstellungen für mail.de sowie für
freenet-Adressen mit der Endung fn.de. Bei freenet weist das Programm
jetzt zudem darauf hin, dass der Zugriff für E-Mail-Programme zuerst im
Webmail freigeschaltet werden muss.
- Verbessert: Wurde die Anwendung in der Microsoft-365-Organisation
des Kunden deaktiviert, zeigt das Programm jetzt einen verständlichen Hinweis
mit dem nötigen Schritt für den IT-Administrator an, statt die
Anmeldung im Prüfintervall endlos erneut zu versuchen.
- Verbessert: Wird ein Microsoft 365-Konto gespeichert, ohne dass eine
Anmeldung bei Microsoft erfolgt ist, weist das Programm jetzt darauf hin,
dass das Konto erst nach der Anmeldung verwendet werden kann.
- Verbessert: Bei Microsoft 365-Konten ohne hinterlegten Benutzernamen
(ältere Einrichtungen) übernimmt das Programm den Benutzernamen jetzt
automatisch aus der erfolgreichen Anmeldung, damit bei mehreren
Microsoft-Konten auf demselben Rechner immer das richtige Konto verwendet
wird.
- Verbessert: Kann bei einem Microsoft 365-Konto das Postfach zwar
gefunden, sein Posteingang aber nicht geöffnet werden (z.B. fehlender Vollzugriff
auf ein freigegebenes Postfach oder ein noch nicht fertig eingerichtetes Postfach),
zeigt das Programm jetzt einen verständlichen Hinweis an, statt den
Zugriff im Prüfintervall endlos erneut zu versuchen. Der Verbindungstest meldet
einen solchen Fehler jetzt ebenfalls, statt ihn zu übergehen.
- Verbessert: Bei einem freigegebenen Microsoft 365-Postfach prüft der
Verbindungstest jetzt zuerst den Empfang über das Anmeldekonto und meldet ein
fehlendes Recht "Senden als" nur noch als Warnung, statt den Test
daran scheitern zu lassen - für den reinen Abruf genügt der Vollzugriff.
- Behoben: Bei Microsoft 365-Konten blieb die Testnachricht des
Verbindungstests im Posteingang liegen und konnte von einem laufenden Profil
verarbeitet werden. Die Testnachricht wird jetzt vollständig entfernt,
und die Verarbeitung übergeht Testnachrichten des Verbindungstests.
31. August 2026
Version 4.7.3 - Kompaktere Fehlerberichte, schonendere Verbindungsversuche und Microsoft-365-Verbesserungen
- Neu: In den Einstellungen eines Microsoft-365-Kontos kann jetzt
eine eigene App-Registrierung der Organisation hinterlegt werden
(Client-ID und Tenant-ID). Leere Felder verwenden weiterhin die
Standard-Registrierung des Programms.
- Verbessert: Schlägt der Verbindungsaufbau zu einem E-Mail-Konto
wiederholt mit demselben Fehler fehl, prüft das Programm das Konto
vorübergehend in größeren Abständen (5 bis 30 Minuten), statt es im
Prüfintervall erneut zu versuchen. Sobald eine Verbindung gelingt
(auch per Verbindungstest der Konten-Verwaltung), gilt sofort wieder das
normale Intervall.
- Verbessert: Der Fehlerbericht fasst wiederholte gleichartige Fehler
zu einem Eintrag mit Zeitspanne und Anzahl zusammen und wird dadurch
deutlich kompakter und übersichtlicher.
- Verbessert: Erfordert eine Organisation die Freigabe des Programms
durch einen IT-Administrator, zeigt die Microsoft-365-Anmeldung jetzt einen
verständlichen Hinweis mit dem weiteren Vorgehen an statt nur der
technischen Microsoft-Fehlermeldung.
- Behoben: Brach die Verbindung zu einem E-Mail-Konto während der
Prüfung der überwachten Ordner ab, konnte sich das Fehlerprotokoll mit
hunderten gleichartigen Folgefehlern füllen. Die restlichen Ordner
des Kontos werden jetzt bis zur nächsten Prüfung übersprungen.
- Behoben: Ein nicht (mehr) vorhandener überwachter Ordner wurde bei
bestimmten Mail-Servern nicht unter "Nicht erreichbare Ordner" einsortiert,
sondern erzeugte bei jeder Prüfung neue Einträge im Fehlerprotokoll.
26. August 2026
Version 4.7.2 - Update-Verbesserung und verschlüsselte Verbindungen
- Behoben: Lief die Verarbeitung als Windows-Dienst, konnte das Setup
beim Installieren eines Updates Programmdateien in einigen Fällen nicht ersetzen und brach mit
der Meldung "Zugriff verweigert" ab. Das Setup hält den
Verarbeitungsdienst jetzt automatisch an und startet ihn nach Abschluss der
Installation von selbst wieder.
- Behoben: In Umgebungen, in denen die Sperrlisten für
Serverzertifikate nicht abrufbar sind, schlug der Aufbau verschlüsselter
E-Mail-Verbindungen fehl ("Unable to perform revocation check").
Häufige Auslöser sind Sicherheitssoftware, die verschlüsselte Verbindungen
untersucht, oder eingeschränkter Internetzugang auf Servern. Solche
Verbindungen werden jetzt zugelassen, sofern das Zertifikat ansonsten
gültig ist. Ein tatsächlich gesperrtes Zertifikat wird weiterhin abgelehnt.
25. August 2026
Version 4.7.1 - Präzisere Anhang-Filter und Ordnerpfad-Korrekturen
- Behoben: Im Nachrichtentext eingebettete Bilder (z. B. Logos in
E-Mail-Signaturen) wurden von den Filterkriterien zu Anhängen (Anzahl,
Name, Größe) fälschlich als Anhänge mitgezählt. Ein Filter wie
"genau 1 Anhang" traf dadurch beispielsweise Rechnungs-E-Mails nicht, deren
einziger echter Anhang von einem Signatur-Logo begleitet wurde.
- Verbessert: Weicht ein hinterlegter Ordnerpfad bei Microsoft-365-Konten
von der tatsächlichen Ordnerstruktur des Postfachs ab (z. B. liegt der
Ordner unter dem Posteingang statt auf oberster Ebene), korrigiert das Programm
den Pfad im Profil jetzt dauerhaft von selbst. Bisher wurde die Abweichung nur
bei jedem Zugriff neu ausgeglichen.
- Verbessert: Liegt ein gleichnamiger Ordner sowohl auf der obersten Ebene
des Postfachs als auch im Posteingang, wird die Posteingang-Variante jetzt mit
vorangestelltem "Posteingang" angezeigt, damit beide Ordner in Profilen
und Protokollen unterscheidbar sind.
- Verbessert: Der automatische Excel-Bericht und die Berichtsübersicht in
der E-Mail sind durch dezent abgesetzte Zeilen leichter lesbar.
21. August 2026
Version 4.7.0 - Admin-Kennwort und automatisierbarer Fehlerbericht
- Neu: Die zentrale Profilverwaltung kann mit einem Admin-Kennwort
geschützt werden. Das Aktivieren des Admin-Modus und das Ändern
der zentralen Profildatei erfordern dann das Kennwort; auf Wunsch wird auch
das Öffnen der Optionen geschützt. Festgelegt wird das Kennwort über die
Schaltfläche "Admin-Kennwort festlegen..." in den allgemeinen Optionen; es
gilt für alle Arbeitsplätze, die dieselbe zentrale Profildatei verwenden.
- Neu: Der Fehlerbericht kann jetzt automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt
per E-Mail versendet werden (neue Optionen-Kategorie "Fehler-Bericht per
E-Mail" mit Zeitplan, Empfängern und Sende-Konto). Auf Wunsch wird nur dann
versendet, wenn seit dem letzten Versand neue Einträge im Fehlerprotokoll
hinzugekommen sind.
- Neu: Der Fehlerbericht lässt sich per Kommandozeile erzeugen und versenden
(AEPProcessor.exe --errorreport [Ziel], optional --send und --onlynew), etwa über
die Windows-Aufgabenplanung. Wird als Ziel ein zentraler Ordner angegeben, enthält
der Dateiname den Rechnernamen - so lassen sich die Berichte vieler Installationen
an einem Ort einsammeln und kontrollieren.
- Neu: Die Aufgabe "In Datenbank speichern" kann den Namen des
auslösenden Profils in einer eigenen Spalte ablegen. Damit lässt
sich in nachgelagerten Systemen nachvollziehen, welches Profil eine E-Mail
verarbeitet hat. Nach dem Aktivieren wird die Spalte automatisch in der
Tabelle ergänzt.
- Behoben: Nach dem Update auf Version 4.6.12 meldete das Hauptfenster
fälschlich, dass Profile auf ein gelöschtes E-Mail-Konto verweisen,
wenn diese Profile das Standardkonto dieser Installation verwenden. Es handelte
sich nur um einen falschen Hinweis - die Verarbeitung war nicht beeinträchtigt.
11. Mai 2026
Version 4.0.0 Beta - Erste Beta-Version
Automatic Email Processor 4 ist eine vollständig neu entwickelte Hauptversion. Das Programm benötigt kein installiertes Outlook mehr,
sondern verbindet sich direkt mit Ihren E-Mail-Konten - über IMAP, POP3 oder die Microsoft Graph API für Microsoft 365 und Outlook.com.
Exchange-Server-Postfächer lassen sich weiterhin anbinden, sofern der IMAP-Dienst des Servers aktiviert ist.
- Direkter Zugriff auf E-Mail-Konten - eine Outlook-Installation ist nicht mehr erforderlich; IMAP, POP3 sowie Microsoft 365 und Outlook.com (über die Microsoft Graph API) werden nativ unterstützt
- Echtzeit-Erkennung neuer E-Mails über IMAP IDLE und Microsoft Graph Delta-Sync
- Neu gestaltete Bedienoberfläche mit übersichtlicher Profilliste, Status- und Verarbeitungsanzeige sowie durchgehender Tastaturbedienung
- Bounce-Erkennung für weitergeleitete E-Mails - automatische Erkennung unzustellbarer Nachrichten (DSN/NDR) und Benachrichtigung des Absenders
- Service- und Headless-Modus für unbeaufsichtigten Betrieb mit separater Programminstanz
- Profilimport aus Vorgängerversionen - bestehende Profile aus Automatic Email Processor 2 und 3 werden mit automatischer Format-Erkennung übernommen
- Erweiterte Sicherheit - AES-V2-Verschlüsselung, TLS-Zertifikats-Pinning, Passwortspeicherung im Windows-Anmeldeinformations-Manager (DPAPI) sowie Schutz vor ZIP-Bomben und Pfad-Manipulationen
- Umfassende Online-Hilfe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, direkt aus dem Programm aufrufbar